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Der erste Tag auf der Weide

Die Kühe verbringen das ganze Jahr draussen im Laufstall und trotz des langen Schweizer Winters können sie die Mehrheit der Tage raus auf die grünen Weiden, nämlich 190 Tage insgesamt. Am 23. April war es wieder soweit, der erste Tag raus auf die frische Wiese:

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We Feed No Food

Was heisst das "We feed no food"? Heute wird rund ein Drittel der weltweiten Getreideernten an Tiere verfüttert. Damit werden Milchkühe und Fleischrinder zu direkten Nahrungskonkurrenten des Menschen - Biobetriebe nutzen das in der Schweiz zur Verfügung stehende Raufutter optimal und schaffen so Mehrwerte für Konsumenten und die Landwirtschaft. Beispielsweise bringt Biomilch, die mit möglichst wenig Kraftfutter produziert wurde, einen klaren sozialen und ökologischen Mehrwert, ohne die Tiergesundheit und Fruchtbarkeit der Milchkühe zu beeinträchtigen. Schweizer Biomilchbauern verfüttern zwischen 300 und 400 Kilo Kraftfutter pro Kuh und Jahr, im Schweizer Durchschnitt werden etwa 700 Kilo Kraftfutter eingesetzt. In Europa sind es dagegen mehr als zwei Tonnen Getreide und Körnerleguminosen. Nicht unproblematischer ist der Kraftfuttereinsatz bei Fleischkühen. In der USA liegt der Anteil bei...

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Wie Suppenfleisch zubereiten?

  Manche mögen es nicht besonders, andere lieben es. Die Annabelle macht es so und die Annemarie so. Katharina empfiehlt Suppenfleisch so zuzubereiten: Einen Topf mit gut schliessendem Deckel etwa 5 Minuten auf halber Hitze erwärmen, den Deckel abnehmen und mit 1 Tropfen Wasser die Hitzeprobe machen. Wenn der Tropfen auf dem Pfannenboden hin- und herrollt, ist die Temperatur zum anbraten perfekt. 1 Stück Siedfleisch auf den Boden des Topfes drücken, Zuerst haftet es, dann löst es sich von selber. Die andere Seite auch anbraten. Nun die Hitze auf das Minimum reduzieren, den Deckel schliessen und etwa 20 Minuten schmoren lassen. 1 Deziliter Rotwein oder Wasser und 1 Teelöffel Salz oder Bouillon beifügen und nochmals 40 Minuten schmoren lassen. Der Rest...

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Angus aus Aberdeen

Anguskühe stammen aus Aberdeen in Schottland. Heute sind sie auf der ganzen Welt verbreitet. Angus sind sehr frühreif und kalben erstmals mit 2 Jahren. Bei uns bleibt das Kalb 10 Monate lang bei der Kuh. Dann wird es von uns, falls die Mutterkuh das nicht schon selbst gemacht hat, abgesetzt. Denn diese bekommt jedes Jahr ein Kalb. Etwa zwei Monate nach dem Absetzen kalbt sie wieder. Die Trächtigkeit dauert 9 Monate und 10 Tage. Die Stierkälber kastrieren wir bevor sie 14 Tage alt sind. Diese Tiere nennt man Ochsen. Das Leben in der Herde ist ruhiger, wenn nur 1 Zuchtstier für das Decken der Mutterkühe zuständig ist. Die Ochsen bleiben in der Herde und werden mit 20 Monaten geschlachtet. Angusrinder sind ausgesprochen gute Rauhfutterverwerter. Unsere Tiere erhalten während der...

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Hof Niederried, Zuhause von glücklich weidenden Angus

  Schon lange wird auf dem Hof Niederried von Hanspeter und Katharina Bühlmann biodynamische Landwirtschaft betrieben. Seit einigen Jahren weiden auf den grünen Wiesen auch glückliche Anguskühe. Das Weide Beef wird direkt ab Hof vermarktet. Jeden zweiten Monat kommt ein Rind zum Dorfmetzger Adrian Gygax. Darauf wird das feinfaserige Rindfleisch gelagert, portioniert und frisch ausgeliefert. Kürzlich wurde eine neue Internetseite erstellt, wo die Kunden ganz einfach per Mausklick Fleischpakete reservieren. Die Kundengemeinschaft teilt sich jeweils ein Rind somit die gesamten Schlachtergebnisse voll verwertet werden. Regelmässig werden sogar Herz, Kopf und Nieren ans Restaurant &Söhne in der Längasse geliefert. Das qualitativ hochstehende Fleisch aus artgerechter Haltung ist nicht nur für Fleischliebhaber eine gesunde Alternative.  

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