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Biomarché in Zofingen

Am Biomarché in Zofingen gab es viel zu bestaunen und zu probieren. So zum Beispiel direkt neben uns und auch innerhalb vom Faircustomer Stand, die feinen Antipasti von Gourmethica, Grazie Giuseppe. Oder einen Stand weiter die scharfen sknife Messer von Michael Bach, geschmiedet in Oberburg im Emmental. Auch aus dem Emmental kamen die Mostbröckli, die von Adrian Gygax sorgfältig geräuchert wurden und von unseren lieben Besuchern restlos verputzt und aufgekauft wurden, Bravo! Unsere Besucher hatten auch eine weit kniffligere Aufgabe, nämlich zu schätzen wie viel Kilo Heu frisst eine Kuh pro Jahr. Möchtest Du auch einen Tipp abgeben? Einfach hier im Formular eintragen.

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Kardenhof, Zuhause von glücklich weidenden Limousin

Urs und Judica Altmann betreiben in Kerzers den wunderschönen Kardenhof. Nebst einem üppigen Sortiment an Pflanzen und Blumen, weiden dort auch Limousin. Sie werden nach den strengsten Standards von KAGFreiland und BioSuisse gehalten. Die Tiere können mit Bestimmtheit als glücklich bezeichnet werden. Der Tierbestand wird bewusst klein gehalten, so dass die selbst produzierten Futtermittel ausreichen. Futtermittelskandale wie aus der Presse bekannt, können bei ihnen nicht vorkommen. Sie arbeiten mit einem Metzger zusammen, der die Tiere fachgerecht schlachtet und das Fleisch bis zur optimalen Reife lagert. Wenn das Fleisch abgehangen und reif ist, wird es nach Deinen Wünschen in folgende Angebote abgepackt und geliefert: Zum Laden

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Der erste Tag auf der Weide

Die Kühe verbringen das ganze Jahr draussen im Laufstall und trotz des langen Schweizer Winters können sie die Mehrheit der Tage raus auf die grünen Weiden, nämlich 190 Tage insgesamt. Am 23. April war es wieder soweit, der erste Tag raus auf die frische Wiese:

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Die letzten Herbsttage

Itze isch er vrbi, dr Herbst! D’Chüeh u d’Chauber, d’Ross, d’Schaf hei die letschte Weidetäg gnosse. Wos denn aber znass isch worde, si sie gärn i Stall cho! Hie chö sie iche u usse wie sie wei. Im töife Strouh ga liege, im grosse Loufhof enang chräbele oder o d Hierarchie nöi festlege, ga Heu u Silo frässe. Es isch es schöns Zueluege, we d’Tier eso zfriede si. D’Ross trainiere mir no, bis de nächst Wuche dr Schmied chunnt, aui Ise abnimmt u d’Huef ushout. Denn hei sie Winterferie bis afangs März u dörfe zwüschdüre vom Loufhof uf d’Weid. U mir tüe d’Hüüser renoviere, Deckäst schniede, Brönnhouz spaute... Aus nätürlech mit üsne betreute Mitarbeiter. U ja d’Tier, um die chunnt...

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We Feed No Food

Was heisst das "We feed no food"? Heute wird rund ein Drittel der weltweiten Getreideernten an Tiere verfüttert. Damit werden Milchkühe und Fleischrinder zu direkten Nahrungskonkurrenten des Menschen - Biobetriebe nutzen das in der Schweiz zur Verfügung stehende Raufutter optimal und schaffen so Mehrwerte für Konsumenten und die Landwirtschaft. Beispielsweise bringt Biomilch, die mit möglichst wenig Kraftfutter produziert wurde, einen klaren sozialen und ökologischen Mehrwert, ohne die Tiergesundheit und Fruchtbarkeit der Milchkühe zu beeinträchtigen. Schweizer Biomilchbauern verfüttern zwischen 300 und 400 Kilo Kraftfutter pro Kuh und Jahr, im Schweizer Durchschnitt werden etwa 700 Kilo Kraftfutter eingesetzt. In Europa sind es dagegen mehr als zwei Tonnen Getreide und Körnerleguminosen. Nicht unproblematischer ist der Kraftfuttereinsatz bei Fleischkühen. In der USA liegt der Anteil bei...

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