Blog — Vom Hof auf den Teller RSS



Allmend Abendmarkt

Die Allmend ist der neue Gastrokulturplatz in der alten Feuerwehrkaserne Viktoria im Berner Breitenrain. Sie beherbergt einen wöchentlichen Abendmarkt, der erste ist am 27. August 2015 ab 17 Uhr. Wir sind auch dabei und würden uns sehr auf ein Wiedersehen an einem Donnerstag Abend freuen. Weitere Details gibt es direkt auf der: Facebook Seite Bericht aus der Berner Zeitung: Die «Allmend» in der Kaserne 

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We Feed No Food

Was heisst das "We feed no food"? Heute wird rund ein Drittel der weltweiten Getreideernten an Tiere verfüttert. Damit werden Milchkühe und Fleischrinder zu direkten Nahrungskonkurrenten des Menschen - Biobetriebe nutzen das in der Schweiz zur Verfügung stehende Raufutter optimal und schaffen so Mehrwerte für Konsumenten und die Landwirtschaft. Beispielsweise bringt Biomilch, die mit möglichst wenig Kraftfutter produziert wurde, einen klaren sozialen und ökologischen Mehrwert, ohne die Tiergesundheit und Fruchtbarkeit der Milchkühe zu beeinträchtigen. Schweizer Biomilchbauern verfüttern zwischen 300 und 400 Kilo Kraftfutter pro Kuh und Jahr, im Schweizer Durchschnitt werden etwa 700 Kilo Kraftfutter eingesetzt. In Europa sind es dagegen mehr als zwei Tonnen Getreide und Körnerleguminosen. Nicht unproblematischer ist der Kraftfuttereinsatz bei Fleischkühen. In der USA liegt der Anteil bei...

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Angus aus Aberdeen

Anguskühe stammen aus Aberdeen in Schottland. Heute sind sie auf der ganzen Welt verbreitet. Angus sind sehr frühreif und kalben erstmals mit 2 Jahren. Bei uns bleibt das Kalb 10 Monate lang bei der Kuh. Dann wird es von uns, falls die Mutterkuh das nicht schon selbst gemacht hat, abgesetzt. Denn diese bekommt jedes Jahr ein Kalb. Etwa zwei Monate nach dem Absetzen kalbt sie wieder. Die Trächtigkeit dauert 9 Monate und 10 Tage. Die Stierkälber kastrieren wir bevor sie 14 Tage alt sind. Diese Tiere nennt man Ochsen. Das Leben in der Herde ist ruhiger, wenn nur 1 Zuchtstier für das Decken der Mutterkühe zuständig ist. Die Ochsen bleiben in der Herde und werden mit 20 Monaten geschlachtet. Angusrinder sind ausgesprochen gute Rauhfutterverwerter. Unsere Tiere erhalten während der...

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Sauberes Wasser

"Vom Stall zu Dir auf den Teller", das war meine ursprüngliche Idee für meinen ersten Blog-Eintrag. Darin wollte ich das Verladen des Tieres, den kurzen Transport zum Dorfmetzger, das Schlachten, Kühlen, Portionieren etc. festhalten. Doch dann lese ich in der Zeitung die Schlagzeile „Pestizide in Schweizer Flüssen“. Die Autoren fordern Kläranlagen, welche die Pestizide der Landwirtschaft und der Schrebergärten, die Medikamente der Spitäler und Privathaushalte herausfiltern... Typisch, denke ich: Mit Steuergeldern sollen also die Folgen der industrialiserten Landwirtschaft und deren billigen Nahrungsmittel zurecht gebogen werden! Dass Ihr, werte Kunden, mit dem Einkauf vom Biohof eine Landwirtschaft unterstützt, die nicht zu dieser Verschmutzung beiträgt, das gibt uns Mut und Zuversicht. Und dafür danken wir Euch! Zum Nachlesen:  http://www.eawag.ch/medien/bulletin/20140305/index 

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