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Die letzten Herbsttage

Itze isch er vrbi, dr Herbst! D’Chüeh u d’Chauber, d’Ross, d’Schaf hei die letschte Weidetäg gnosse. Wos denn aber znass isch worde, si sie gärn i Stall cho! Hie chö sie iche u usse wie sie wei. Im töife Strouh ga liege, im grosse Loufhof enang chräbele oder o d Hierarchie nöi festlege, ga Heu u Silo frässe. Es isch es schöns Zueluege, we d’Tier eso zfriede si. D’Ross trainiere mir no, bis de nächst Wuche dr Schmied chunnt, aui Ise abnimmt u d’Huef ushout. Denn hei sie Winterferie bis afangs März u dörfe zwüschdüre vom Loufhof uf d’Weid. U mir tüe d’Hüüser renoviere, Deckäst schniede, Brönnhouz spaute... Aus nätürlech mit üsne betreute Mitarbeiter. U ja d’Tier, um die chunnt...

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We Feed No Food

Was heisst das "We feed no food"? Heute wird rund ein Drittel der weltweiten Getreideernten an Tiere verfüttert. Damit werden Milchkühe und Fleischrinder zu direkten Nahrungskonkurrenten des Menschen - Biobetriebe nutzen das in der Schweiz zur Verfügung stehende Raufutter optimal und schaffen so Mehrwerte für Konsumenten und die Landwirtschaft. Beispielsweise bringt Biomilch, die mit möglichst wenig Kraftfutter produziert wurde, einen klaren sozialen und ökologischen Mehrwert, ohne die Tiergesundheit und Fruchtbarkeit der Milchkühe zu beeinträchtigen. Schweizer Biomilchbauern verfüttern zwischen 300 und 400 Kilo Kraftfutter pro Kuh und Jahr, im Schweizer Durchschnitt werden etwa 700 Kilo Kraftfutter eingesetzt. In Europa sind es dagegen mehr als zwei Tonnen Getreide und Körnerleguminosen. Nicht unproblematischer ist der Kraftfuttereinsatz bei Fleischkühen. In der USA liegt der Anteil bei...

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Wie Suppenfleisch zubereiten?

  Manche mögen es nicht besonders, andere lieben es. Die Annabelle macht es so und die Annemarie so. Katharina empfiehlt Suppenfleisch so zuzubereiten: Einen Topf mit gut schliessendem Deckel etwa 5 Minuten auf halber Hitze erwärmen, den Deckel abnehmen und mit 1 Tropfen Wasser die Hitzeprobe machen. Wenn der Tropfen auf dem Pfannenboden hin- und herrollt, ist die Temperatur zum anbraten perfekt. 1 Stück Siedfleisch auf den Boden des Topfes drücken, Zuerst haftet es, dann löst es sich von selber. Die andere Seite auch anbraten. Nun die Hitze auf das Minimum reduzieren, den Deckel schliessen und etwa 20 Minuten schmoren lassen. 1 Deziliter Rotwein oder Wasser und 1 Teelöffel Salz oder Bouillon beifügen und nochmals 40 Minuten schmoren lassen. Der Rest...

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Angus aus Aberdeen

Anguskühe stammen aus Aberdeen in Schottland. Heute sind sie auf der ganzen Welt verbreitet. Angus sind sehr frühreif und kalben erstmals mit 2 Jahren. Bei uns bleibt das Kalb 10 Monate lang bei der Kuh. Dann wird es von uns, falls die Mutterkuh das nicht schon selbst gemacht hat, abgesetzt. Denn diese bekommt jedes Jahr ein Kalb. Etwa zwei Monate nach dem Absetzen kalbt sie wieder. Die Trächtigkeit dauert 9 Monate und 10 Tage. Die Stierkälber kastrieren wir bevor sie 14 Tage alt sind. Diese Tiere nennt man Ochsen. Das Leben in der Herde ist ruhiger, wenn nur 1 Zuchtstier für das Decken der Mutterkühe zuständig ist. Die Ochsen bleiben in der Herde und werden mit 20 Monaten geschlachtet. Angusrinder sind ausgesprochen gute Rauhfutterverwerter. Unsere Tiere erhalten während der...

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Heu und Hagel im Hochsommer

 Der diesige Frühsommer war für alle Bauern der Region ein Nerventest. Kaum zwei Tage am Stück an denen es nicht wenigstens einmal geregnet hätte. Auch ein Hagelsturm wie wir ihn nur etwa alle zehn Jahre erleben fegte über das Niederried und noch am nächsten Tag sah es aus als ob es frisch geschneit hätte. Umso schöner, wenn die Heuete dann doch geklappt hat und bereits die Hälfte des Winterfutters im Trockenen ist. Hoffen wir auf einen richtigen Hochsommer, damit auch der zweite Schnitt noch an den Schermen kommt!

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