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Wie Suppenfleisch zubereiten?

  Manche mögen es nicht besonders, andere lieben es. Die Annabelle macht es so und die Annemarie so. Katharina empfiehlt Suppenfleisch so zuzubereiten: Einen Topf mit gut schliessendem Deckel etwa 5 Minuten auf halber Hitze erwärmen, den Deckel abnehmen und mit 1 Tropfen Wasser die Hitzeprobe machen. Wenn der Tropfen auf dem Pfannenboden hin- und herrollt, ist die Temperatur zum anbraten perfekt. 1 Stück Siedfleisch auf den Boden des Topfes drücken, Zuerst haftet es, dann löst es sich von selber. Die andere Seite auch anbraten. Nun die Hitze auf das Minimum reduzieren, den Deckel schliessen und etwa 20 Minuten schmoren lassen. 1 Deziliter Rotwein oder Wasser und 1 Teelöffel Salz oder Bouillon beifügen und nochmals 40 Minuten schmoren lassen. Der Rest...

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Angus aus Aberdeen

Anguskühe stammen aus Aberdeen in Schottland. Heute sind sie auf der ganzen Welt verbreitet. Angus sind sehr frühreif und kalben erstmals mit 2 Jahren. Bei uns bleibt das Kalb 10 Monate lang bei der Kuh. Dann wird es von uns, falls die Mutterkuh das nicht schon selbst gemacht hat, abgesetzt. Denn diese bekommt jedes Jahr ein Kalb. Etwa zwei Monate nach dem Absetzen kalbt sie wieder. Die Trächtigkeit dauert 9 Monate und 10 Tage. Die Stierkälber kastrieren wir bevor sie 14 Tage alt sind. Diese Tiere nennt man Ochsen. Das Leben in der Herde ist ruhiger, wenn nur 1 Zuchtstier für das Decken der Mutterkühe zuständig ist. Die Ochsen bleiben in der Herde und werden mit 20 Monaten geschlachtet. Angusrinder sind ausgesprochen gute Rauhfutterverwerter. Unsere Tiere erhalten während der...

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Heu und Hagel im Hochsommer

 Der diesige Frühsommer war für alle Bauern der Region ein Nerventest. Kaum zwei Tage am Stück an denen es nicht wenigstens einmal geregnet hätte. Auch ein Hagelsturm wie wir ihn nur etwa alle zehn Jahre erleben fegte über das Niederried und noch am nächsten Tag sah es aus als ob es frisch geschneit hätte. Umso schöner, wenn die Heuete dann doch geklappt hat und bereits die Hälfte des Winterfutters im Trockenen ist. Hoffen wir auf einen richtigen Hochsommer, damit auch der zweite Schnitt noch an den Schermen kommt!

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Hofalltag mit Zäunen

Das war die gestrige Herausforderung. Zäune sind dazu da, um die Tiere auf unserem Land zu behalten. Vor allem  die ganz jungen Kälber schlüpfen oft unten durch, bleiben aber glücklicherweise immer in der Nähe ihrer Mütter, so dass wir sie leicht einfangen können. Diese Ausreisser aber haben einen Zaun genutzt, um uns das Einfangen so schwierig wie möglich zu machen. Der Bienenschwarm ist regelrecht mit dem Pfosten und dem Gitter verflochten. Eine verzwickte Situation: wie bringt man die alle gemeinsam in eine Kiste ohne das es den Schwarm auseinander reisst und die Hälfte davonfliegt? Wir haben es übrigens geschafft. Das Niederried ist nun um ein junges Bienenvolk reicher!

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Hof Niederried, Zuhause von glücklich weidenden Angus

  Schon lange wird auf dem Hof Niederried von Hanspeter und Katharina Bühlmann biodynamische Landwirtschaft betrieben. Seit einigen Jahren weiden auf den grünen Wiesen auch glückliche Anguskühe. Das Weide Beef wird direkt ab Hof vermarktet. Jeden zweiten Monat kommt ein Rind zum Dorfmetzger Adrian Gygax. Darauf wird das feinfaserige Rindfleisch gelagert, portioniert und frisch ausgeliefert. Kürzlich wurde eine neue Internetseite erstellt, wo die Kunden ganz einfach per Mausklick Fleischpakete reservieren. Die Kundengemeinschaft teilt sich jeweils ein Rind somit die gesamten Schlachtergebnisse voll verwertet werden. Regelmässig werden sogar Herz, Kopf und Nieren ans Restaurant &Söhne in der Längasse geliefert. Das qualitativ hochstehende Fleisch aus artgerechter Haltung ist nicht nur für Fleischliebhaber eine gesunde Alternative.  

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